Nach der Hallen-Saison sind die Volleyschwalben auch in diesem Jahr zu ihrem traditionellen Wochenendausflug aufgebrochen. Fast genauso traditionell wie das Wochenende als solches ist mittlerweile auch das Ziel: Wir waren wieder im Jangstel (ehemals Mindener Hütte) in St. Andreasberg. Die Teilnehmerzahl dürfte Rekord gewesen sein: 24 große und eine kleine Schwalbe haben den Weg auf sich genommen und ein gemütliches Wochenende miteinander verbracht.

 

Am Freitag trafen wir wie üblich zwischen 16:30 und 18 Uhr in der Herberge ein und bezogen unsere Zimmer. In vielen kleineren Gesprächsgruppen und an der Tischtennisplatte sowie am Kicker warteten wir dann auf das Abendessen.

 

Nach der Mahlzeit ging es dann auch schon das erste Mal in die Halle. Es ergab sich dabei auch schnell, wie wir mit der Teilnehmerzahl das Wochenende sportlich bestreiten wollten: 3 Mannschaften wurden gebildet und traten in mehreren Spielen bis 15 gegeneinander an.

 

Gegen 21:30 Uhr verließen wir dann doch die Halle und starteten allmälich in den ersten Spieleabend. Es wurden in 3 Runden „Werwolf“ wieder viele unbescholtene Bürger beschuldigt und ans Messer geliefert, obwohl man doch eigentlich die Werwölfe hätte enttarnen sollen. Es stellte sich dabei auch heraus, dass gewisse Karten des Spiels für Taktiken sorgen können, die alle in die Irre führen. Neben der „Werwolf“-Runde gab es noch eine kleine Gruppe, die parallel Doppelkopf spielte.

Während die Meisten kurz nach Mitternacht schon ins Bett gingen, fanden sich noch 4 Schwalben zum Baden zusammen und stürmten nochmal 1 Stunde lang das Schwimmbad der Herberge. Nach einiger Zeit wurden dann auch noch die Bewegungsmelder abgehängt, sodass wir dann im Dunkeln des Schwimmbades durch die Fensterfront den klaren Sternenhimmel über dem Harz sehen konnten.

 

Am Samstag gab es pünktlich um 8 Uhr Frühstück und erstaunlicherweise fanden sich alle Volleyschwalben ein. Danach gab es dann wieder eine Einheit in der Halle bis zum Mittag – wieder mit 3 Mannschaften in mehreren Spielen bis 15.

 

Zum Mittagessen fanden wir uns dann wieder zusammen und mit 25 Personen ging es einige Höhenmeter weiter runter im Ort zum lokalen Italiener. Nachdem dann alle gesättigt waren, mussten wir dann aber auch wieder den Berg hoch. Mit einer kurzen Rast im örtlichen Supermarkt zur Besorgung vom Nachtisch – vornehmlich Eis – ging der Weg nach oben doch erstaunlich einfach.

 

Ab ca. 15:30 Uhr nutzten wir das gute Wetter dann zum Outdoor-Sport auf dem Hartplatz des Jangstel. Wir hatten ja schließlich auch unsere Tamburello-Trainerin sowie Tamburello-Ausrüstung dabei, sodass die Volleyballer auch die zweite Sportart ihrer Abteilung ausprobieren konnten. Es hat allen Spaß gemacht, es kamen auch 2 Spiele zustande und ein paar sind deutlich auf den Geschmack gekommen, sodass wir beim Tamburello auch auf Zuwachs hoffen.

 

18 Uhr gab es dann wieder pünktlich Abendessen, danach ging es nochmal in die Halle. Nach dem sportlichen Abschluss des Tages gab es wieder einen Spieleabend. In verschiedenen Gruppen wurden Tabu, Poker, Doppelkopf, Bezzerwisser und Activity gespielt. Zwischen Mitternacht und 3 Uhr ging es dann ins Bett.

 

Sonntagmorgen um 8:30 Uhr gab es Frühstück. Nach einer abschließenden Runde Volleyball ging es dann gegen 11 Uhr zurück in Richtung Heimat, wo alle wohlbehalten kurz nach dem Mittag angekommen sind.